Was ist die Sambanale?

Das war 2016

Für ein Wochenende im Jahr ist das beschauliche Badbergen im Artland das Zentrum der deutschen Sambaszene. Rund 500 aktive Trommler und Tänzer treffen sich am 11. und 12. Juni 2016 auf dem Badberger Schützenplatz um gemeinsam zu trommeln, an Workshops teilzunehmen und zu feiern.

 

Als vor 2010 die erste Sambanale stattfand, konnte sich wohl kaum einer vorstellen, was nur 6 Jahre später daraus geworden ist. Am Samstag vermitteln bekannte “Mestres” aus Deutschland, den Niederlanden und den USA den Teilnehmern die neuesten Grooves aus Brasilien, feilen an der Spieltechnik und studieren verschiedene Choreografien ein.

 

Der Samstagabend und Sonntag stehen dann ganz im Zeichen der Bühnenauftritte. Die große Sambaparty am Samstagabend beginnt mit den Workshoppräsentationen und geht anschließend mit Auftritten der Gruppen Bateria Altona (Hamburg), Sambalanco (Rotterdam) und Fogo do Samba (Hamburg) weiter. Am Sonntag spielen dann ab 10 Uhr vormittags mehr als 20 Gruppen auf 3 Bühnen und präsentieren die ganze Vielfalt des Samba.

 

Die Sambanale ist mittlerweile fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der deutschen Sambaszene. Mittlerweile bewerben sich mehr Gruppen für Auftritte als Möglichkeiten vorhanden sind. Viele Sambistas finden auch die ländliche Umgebung sehr reizvoll. Die Ferienwohnungen in der Umgebung werden zum Teil schon während der Sambanale für das nächste Jahr gebucht. Auf der Sambanale sind auch schon viele Freundschaften  entstanden. In der familiären Atmosphäre auf dem Gelände kommt man schnell ins Gespräch, kann fachsimpeln oder eben gemeinsam Samba spielen.

 

Der Samba aus Brasilien wird meistens mit dem Karneval in Rio in Verbindung gebracht. Tatsächlich wird er aber in verschiedenen Ausprägungen in ganz Brasilien gespielt. Der “Rio - Samba” ist der Samba Enredo und wird auf der Sambanale von Chris Quade und Serrinha Raiz in einem Workshop vertreten. Chris Quade ist Gründer und Leiter verschiedener Sambagruppen und spielt regelmässig in der Sambaschule “Unidos da Tijuca” in Rio. Serrinha Raiz wohnt in Rio den Janeiro und war musikalischer Leiter der “Unidos da Tijuca” und spielt heute in verschiedenen Samba Formationen.

 

Ein echtes Highlight ist in diesem Jahr ein Workshop mit Marcus Santos aus Boston. Seit 2004 betreibt Santos das soziale Trommelprojekt Grooversity mit brasilianischen Rhythmen. Er reist nur für die Sambanale nach Deutschland, um dort seine Grooves in einem Workshop zu vermitteln.

 

Dem Maracatu aus Pernambuco gilt die Leidenschaft des Bad Bentheimers Sven Helbig. Im Hauptberuf Schlagzeuglehrer und Autor verschiedener Lehrbücher widmet er sich immer wieder dieser besonderen Spielart des Samba, die auf traditionelle afrikanische Rhythmen zurückgeht und durch die afrobrasilianischen Sklaven Verbreitung fand.

 

Der in Surinam geborene Niederländer Michael di Miranda ist ein alter Bekannter auf der Sambanale. Diesmal gibt er einen Workshop an der Timba, eine Art brasilianische Conga.

 

Erika da Silva, mehrfache Wettbewerbssiegerin beim Sambafestival Coburg, bringt den Teilnehmern die brasilianische Art des Tanzes bei. Mit ihren aufwändigen Kostümen hat Erika da Silva schon oft bei Tanzeinlagen auf der Sambanale beeindruckt.

 

Alex Nascimento ist Capoeirista. Der Capoeira ist ein Kampftanz aus Brasilien. Bis heute wird diese sehr akrobatische Tanzform in Brasilien “gespielt”. Er vermittelt in seinem Workshop Grundlagen und Formen des Capoeira.

 

Samba - Reggae, Samba - Funk und afrobrasilianische Rhythmen werden in weitere Workshops gespielt und gelernt.

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